Buchhaltung automatisieren, ohne den Steuerberater zu wechseln
Belege werden gelesen, zugeordnet und zur Freigabe vorgelegt. Ein Mensch schaut drüber und bestätigt. Das Abtippen entfällt, die Kontrolle bleibt.
Was lässt sich in der Buchhaltung automatisieren?
Fast der gesamte Weg eines Belegs bis zur Freigabe. Eine eingehende Rechnung wird aus dem Postfach geholt, gelesen, dem richtigen Lieferanten, Konto und Projekt zugeordnet, gegen die Bestellung geprüft und zur Freigabe vorgelegt. Erst dort greift ein Mensch ein. Nach der Freigabe geht der Beleg an die Buchhaltungssoftware oder den Steuerberater, und die Zahlung wird vorbereitet. Bei wiederkehrenden Belegen sind das rund 80 Prozent der Arbeit; die restlichen 20 Prozent sind die Freigabe, und die bleibt bewusst beim Menschen. Nicht automatisierbar sind Entscheidungen, die Ermessen brauchen: ob eine Ausgabe betrieblich veranlasst ist, wie ein Grenzfall gebucht wird, ob eine strittige Rechnung bezahlt wird. Diese Fälle werden erkannt und ausgesteuert, statt geraten.
- Belege werden gelesen und zugeordnet, statt abgetippt.
- Die Freigabe bleibt bei einem Menschen, das ist Absicht.
- Der Steuerberater bleibt, die Software auch — beide werden angebunden.
- Grenzfälle werden erkannt und vorgelegt, nicht geraten.
- Erstgespräch
- kostenlos
- Umsetzung ab
- 2.000 €
- Erste Belege
- in 2–4 Wochen
Das kennst du.
Die typischen Zeitfresser, die dich Tag für Tag aufhalten.
Belege kommen auf fünf Wegen
Per Mail, als Papier, im Portal des Lieferanten, als Foto vom Monteur, als Anhang im Chat. Wer den Überblick behalten will, sammelt erst einmal ein, bevor überhaupt gebucht wird.
Dieselben Angaben mehrfach
Rechnungsnummer, Betrag, Lieferant, Datum: einmal ins Freigabe-Umlauf, einmal in die Buchhaltung, einmal in die Überweisung. Drei Gelegenheiten für einen Zahlendreher.
Skonto verfällt, Mahnungen kommen
Eine Rechnung liegt zwei Wochen im Postfach einer Person, die im Urlaub ist. Skonto ist weg, die Mahnung da, und niemand konnte sehen, wo der Beleg steckt.
So lösen wir das.
Maßgeschneidert für dein Business, implementiert von Experten, gebaut, um sofort zu liefern.
Belege einsammeln, egal woher
Postfach, Lieferantenportale, Fotos vom Handy und eingescanntes Papier laufen an einer Stelle zusammen. Ab da gibt es einen Weg statt fünf.
Auslesen und zuordnen
Lieferant, Rechnungsnummer, Betrag, Steuersatz und Positionen werden gelesen. Die Zuordnung zu Konto, Kostenstelle und Projekt erfolgt anhand der bisherigen Buchungen, nicht anhand starrer Regeln.
Prüfung gegen Bestellung und Lieferschein
Stimmen Menge und Preis mit der Bestellung überein, läuft der Beleg durch. Weicht etwas ab, wird er mit dem Hinweis auf die Abweichung vorgelegt statt still gebucht.
Freigabe mit einem Klick
Wer freigeben muss, bekommt eine Nachricht mit Beleg, Zuordnung und dem, was auffällig ist. Freigabe oder Rückfrage in einem Klick, von unterwegs.
Übergabe an Software und Steuerberater
Nach der Freigabe geht der Beleg mit allen Angaben an DATEV, Lexoffice, sevDesk oder das vorhandene System. Der Steuerberater bekommt, was er braucht, im gewohnten Format.

So entsteht der automatische Belegweg
Sechs Schritte. Der fünfte ist der wichtigste: Erst wenn die Zuordnung im Parallellauf stimmt, wird umgestellt.
- 1
Kostenloses Erstgespräch
30 Minuten per Video. Wie kommen Belege heute herein, wer ordnet zu, wer gibt frei, was geht an den Steuerberater.
30 Minuten, kostenlos
- 2
Belegwege aufnehmen
Wir gehen die Wege durch, auf denen Belege ankommen, und die Regeln, nach denen heute zugeordnet wird. Dabei kommen fast immer Sonderfälle zum Vorschein, die nur einer Person bekannt sind.
60–90 Minuten
- 3
Freigaben festlegen
Bis zu welchem Betrag läuft ein bekannter Lieferant durch, ab wann muss jemand schauen, wer ist zuständig. Diese Grenzen setzt ihr.
im Anschluss
- 4
Aufbau und Anbindung
Einsammeln, Auslesen, Zuordnen und die Übergabe an eure Buchhaltungssoftware werden gebaut und mit echten Belegen aus den letzten Monaten geprüft.
meist 2–4 Wochen
- 5
Parallellauf
Die ersten Wochen laufen automatische und bisherige Bearbeitung nebeneinander. Erst wenn die Zuordnung stimmt, wird umgestellt.
2–4 Wochen
- 6
Betreuung
Neue Lieferanten, geänderte Formate, neue Konten: Wir ziehen nach. Monatlich kündbar.
laufend
Automatisch, von Hand, Beleg-App oder alles zum Steuerberater?
Die vier Wege unterscheiden sich vor allem darin, wer zuordnet und wann jemand sieht, dass ein Beleg liegen bleibt.
Tabelle seitlich wischen
| Kriterium | Automatisierter Belegweg | Buchhaltung von Hand | Beleg-App der Software | Alles beim Steuerberater |
|---|---|---|---|---|
| Aufwand je Beleg | Freigabe, ein Klick | Erfassen und Zuordnen | Foto plus Nacharbeit | Sammeln und Übergeben |
| Zuordnung zu Konto und Projekt | automatisch, lernend | von Hand | teilweise | durch den Steuerberater |
| Prüfung gegen Bestellung | ja | wenn jemand nachsieht | nein | nein |
| Stand jederzeit sichtbar | ja | nur wer fragt | im Programm | erst nach Buchung |
| Skontofristen | werden überwacht | je nach Auslastung | nicht enthalten | meist zu spät |
Einordnung nach den öffentlich beschriebenen Leistungsbildern, Stand September 2026.
Das liefern wir.
Häufige Fragen
- Müssen wir dafür den Steuerberater oder die Software wechseln?
- Nein, und das ist der häufigste Irrtum bei diesem Thema. Automatisiert wird der Weg des Belegs bis zur Übergabe. DATEV, Lexoffice, sevDesk oder das vorhandene System bleiben, der Steuerberater ebenfalls. Er bekommt am Ende bessere Daten, weil Zuordnung und Belegzuordnung schon stimmen.
- Wie zuverlässig wird ein Beleg richtig zugeordnet?
- Bei wiederkehrenden Lieferanten sehr zuverlässig, weil die Zuordnung sich an den bisherigen Buchungen orientiert. Neue Lieferanten und ungewöhnliche Positionen werden nicht geraten, sondern vorgelegt. Genau dafür gibt es den Parallellauf: Die ersten Wochen wird abgeglichen, bevor umgestellt wird.
- Ist das mit den Aufbewahrungspflichten vereinbar?
- Die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und unveränderbare Aufbewahrung gelten unverändert, und der automatisierte Weg erfüllt sie eher besser als ein Postfach: Jeder Schritt ist protokolliert, jeder Beleg im Original abgelegt, jede Freigabe mit Person und Zeitpunkt festgehalten. Welche Ablage in eurem Fall die richtige ist, klären wir mit eurem Steuerberater, nicht an ihm vorbei.
- Was passiert bei einer falschen Rechnung?
- Sie wird zur Freigabe vorgelegt wie jede andere, mit dem Hinweis auf die Abweichung zur Bestellung. Automatisch bezahlt wird nichts. Die Freigabe ist der Punkt, an dem ein Mensch entscheidet, und sie ist bewusst nicht wegautomatisiert.
- Lohnt sich das bei fünfzig Belegen im Monat?
- Meist ja, aber nicht wegen der Zeit beim Buchen. Der Nutzen liegt bei kleinen Mengen eher in den Fristen und im Überblick: keine verfallenen Skonti, keine Mahnungen wegen liegengebliebener Rechnungen, jederzeit sichtbar, was offen ist. Ab etwa hundert Belegen im Monat trägt sich die Zeitersparnis allein.
- Was kostet die Automatisierung der Buchhaltung?
- Erstgespräch und Analyse kosten nichts. Eine Umsetzung beginnt bei 2.000 Euro netto. Der Preis hängt an der Zahl der Belegwege und der angebundenen Systeme. Dazu kommen laufende Kosten für Betreuung und für das Auslesen selbst, das meist im Cent-Bereich je Beleg liegt.
- Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?
- Aus der eigenen Arbeit, nicht aus einer fremden Studie. Grundlage sind über 300 Prozessanalysen und über 2.000 umgesetzte Automatisierungen bei über 200 Unternehmen im deutschsprachigen Raum, Stand September 2026. Die Angabe, dass sich rund 80 Prozent der wiederkehrenden Arbeit automatisieren lässt und etwa 20 Prozent als Freigabe beim Menschen bleiben, ist ein Erfahrungswert aus diesen Projekten und keine erhobene Studie — sie beschreibt, was in der Praxis erreicht wurde, und ist keine Zusage für den Einzelfall. Die genannten Marktpreise beziehen sich auf öffentlich einsehbare Preisangaben deutschsprachiger Anbieter, Stand September 2026. Was in einem konkreten Betrieb möglich ist, steht nach der kostenlosen Analyse fest.
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